Onboarding - der perfekte Start im neuen Job

Liebe/r Leser/in,

 

Sie haben wahrscheinlich schon den Begriff "Onboarding" des Öfteren gehört. Doch was versteht man darunter und wie wird Onboarding praktiziert?

 

Zunächst zur Bedeutung: Onboarding ist im Grunde eine Abkürzung und steht für "taking on board", also jemanden mit an Bord nehmen. Doch wird das auch in der Praxis so umgesetzt? Wurden Sie schon "mit an Bord genommen" und wie haben Sie sich dabei gefühlt?

 

Selbstverständlich gibt es eine Checkliste für den Prozess, welcher ja eigentlich schon vor Dienstantritt beginnt. Alle Formalitäten sind geklärt, der Computer oder der Arbeitsplatz ist vorbereitet, damit man gleich starten kann und die Aufgabenverteilung sollte klar definiert und kommuniziert sein.

 

Soweit kein Problem. Doch das Wichtigste sind die Menschen:

  • Wer schult ein?
  • Wer sind die Ansprechpartner?
  • Wer vertritt mich?
  • usw.

Wenn man Glück hat, hat man Kollegen, die sich bemühen und dem neuen Teammitglied das Gefühl geben, herzlich willkommen zu sein. Das sind Kollegen, die gerne Fragen beantworten, über die Unternehmenskultur erzählen, Erfahrungen teilen und auch unausgesprochene Regeln bekannt geben.

 

Was aber, wenn man schnell bemerkt, dass man nicht willkommen ist in einem Team oder gar als Konkurrent betrachtet wird?

 

Eine schwierige Situation, jedoch sollte man dies umgehend klären. Die direkte Kommunikation mit einem Kollegen zu suchen, kann dabei hilfreich sein. Falls das Gespräch keine positiven Auswirkungen hat, besteht nur mehr die Möglichkeit, das Thema mit den Vorgesetzten zu besprechen.

 

Mein Tipp: Lassen Sie einen schlechten Start erst gar nicht zu! Eine offene Kommunikation, Interesse und eine positive Einstellung können dabei helfen. Wenn Sie aber in ein Team kommen, welches die Menschlichkeit beim "Onboarding" vergisst, dann nehmen Sie sich nicht zurück und sprechen Themen klar und direkt an. Der Job darf Spaß machen; ein wichtiger Faktor dabei ist, dass Sie sich auch im Team wohlfühlen und ankommen können.

 

Nur so kann eine gemeinsame Schiffffahrt funktionieren, andernfalls muss man rechtzeitig den Anker werfen und auf eine andere Fähre warten.

 

Alles Gute, viel Kraft und Mut für Ihren zukünftigen Einstieg in ein neues Umfeld.

 

Liebe Grüße

 

Elisa Winkler

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Angella Provenza (Freitag, 03 Februar 2017 10:28)


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